VIELE KÖPFE, VIELE HERZEN
Wenn wir ein Stück entwickeln, kommen wir nicht drum herum, alles, was uns im Kopf herumschwirrt, zu Papier zu bringen. Selbst die beste Improvisation birgt noch Geheimnisse, die es beim nachdenkenden Schreiben zu lüften gilt. Manchmal braucht es jedes einzelne Wort, bis ein Bild entsteht, das uns zur nächsten Szene führt.
So wie unser Realitätsstrudel aus To-Do-Listen, die uns bei der letzten Probe von "Ich bin eine Insel" (SpielArt Ensemble der Musik- und Kunstschule, Velbert) umspült haben. Einzeln ist es nur eine Liste. In der Geballtheit aller Listen der Spieler besitzen diese eine Sprengkraft, die Berge versetzen kann; oder eben die Protagonisten vom Weg abbringen kann. Für unsere Entwicklungsarbeit ist das immer einer der spannendsten Schritte. Und ich bin neugierig, wohin diese uns in den nächsten Wochen noch führen werden.
Donnerstag, 3. November 2016
Montag, 24. Oktober 2016
SICH AUSPROBIEREN....
Mal ausflippen... Energie spüren... Erfinder sein... Wichtig sein.... Teil einer verschworenen Gemeinschaft sein...
Das sind nach meiner Erfahrung die Dinge, die für die Kinder in meinen Kursen besonders wichtig sind. Wie oft sehe ich in meinem Kurs an der Wilhelm-Ophüls-Schule, dass die Kinder dem Freitag entgegen fiebern, um sie selbst oder mal ganz jemand anderes sein zu dürfen.
Am Dienstag, 25.10. um 17.00 Uhr können das Kinder (ab 7 Jahre) ganz unverbindlich in Wülfrath ausprobieren. Das Theater Minestrone macht es möglich. Danach kann man sich entscheiden, ob man für ein halbes Jahr dabei sein will. Ich freue mich schon sehr darauf. Denn es ist für mich immer wieder spannend, welche Kinder mit was für Geschichten auf einander treffen.
Auch in der Musik- und Kunstschule, Velbert geht es jetzt wieder los mit unseren Theaterkursen. Hier können Kinder ab 10 Jahre jeden Freitag zwischen 14.45 Uhr und 16.15 Uhr SICH AUSPROBIEREN.
Mal ausflippen... Energie spüren... Erfinder sein... Wichtig sein.... Teil einer verschworenen Gemeinschaft sein...
Das sind nach meiner Erfahrung die Dinge, die für die Kinder in meinen Kursen besonders wichtig sind. Wie oft sehe ich in meinem Kurs an der Wilhelm-Ophüls-Schule, dass die Kinder dem Freitag entgegen fiebern, um sie selbst oder mal ganz jemand anderes sein zu dürfen.
Am Dienstag, 25.10. um 17.00 Uhr können das Kinder (ab 7 Jahre) ganz unverbindlich in Wülfrath ausprobieren. Das Theater Minestrone macht es möglich. Danach kann man sich entscheiden, ob man für ein halbes Jahr dabei sein will. Ich freue mich schon sehr darauf. Denn es ist für mich immer wieder spannend, welche Kinder mit was für Geschichten auf einander treffen.
Auch in der Musik- und Kunstschule, Velbert geht es jetzt wieder los mit unseren Theaterkursen. Hier können Kinder ab 10 Jahre jeden Freitag zwischen 14.45 Uhr und 16.15 Uhr SICH AUSPROBIEREN.
Freitag, 14. Oktober 2016
AUF ZU NEUEN UFERN!
Was erwartet uns, wenn wir uns auf den Weg machen? In meinen Bühnenprojekten ist das immer ganz nebulös. Und das ist nicht negativ gemeint. Da hat man einen Plan: zum Beispiel ein Stück darüber zu machen, wie das Ich und das Wir und das Die zusammen leben könnten. Aber wer bin ich, vorher festzulegen, wer und was das genau ist?! "Ich bin eine Insel" wird es heißen, das neue Stück. Und wie Odysseus mäandern wir durch unser aller Leben. Und das verändert sich nicht nur durch die Zeit, sondern besonders durch die Menschen, die wir auf dem Weg treffen, die uns begleiten, uns Grenzen setzen oder neue Wege eröffnen. Das ist so voller Poesie, dass jede Probe zum Erlebnis wird. Und für die jungen Menschen, die sich trauen, den Weg mit uns zu gehen, ist es alle mal ein Abenteuer. Tanzend, singend, spielend, Räume schaffend bewegen wir uns durch das Meer der Erlebnisse, die im Alltag ganz unbeachtet an uns allen vorbeigehen.
Was erwartet uns, wenn wir uns auf den Weg machen? In meinen Bühnenprojekten ist das immer ganz nebulös. Und das ist nicht negativ gemeint. Da hat man einen Plan: zum Beispiel ein Stück darüber zu machen, wie das Ich und das Wir und das Die zusammen leben könnten. Aber wer bin ich, vorher festzulegen, wer und was das genau ist?! "Ich bin eine Insel" wird es heißen, das neue Stück. Und wie Odysseus mäandern wir durch unser aller Leben. Und das verändert sich nicht nur durch die Zeit, sondern besonders durch die Menschen, die wir auf dem Weg treffen, die uns begleiten, uns Grenzen setzen oder neue Wege eröffnen. Das ist so voller Poesie, dass jede Probe zum Erlebnis wird. Und für die jungen Menschen, die sich trauen, den Weg mit uns zu gehen, ist es alle mal ein Abenteuer. Tanzend, singend, spielend, Räume schaffend bewegen wir uns durch das Meer der Erlebnisse, die im Alltag ganz unbeachtet an uns allen vorbeigehen.
Und da fällt mir ein Zitat in die Hände, das heute dem frischgebackenen Literaturnobelpreisträger Bob Dylan zugeordnet wird, auch wenn andere sagen, es sei von Bob Marley: "Manche Menschen können den Regen
spüren. Andere werden nur nass." Wer auch immer unser Lotse wird, wir werden einfach versuchen, alles zu spüren und das unsagbare sichtbar, hörbar, spürbar zu machen. Bald ist die nächste Probe, der nächste Sprung ins kalte Wasser. Ich freue mich schon.
Donnerstag, 29. September 2016
ENDLICH WIEDER KINDERTHEATER
Morgen ist es soweit: Gleich zwei meiner Kinderkurse starten. Dann heißt es wieder übersprudelnde Fantasie, wunderbare Dynamik und herausfordernde Geschichten! Denn das Schöne am Theater ist der Perspektivwechsel, zu dem die Geschichtenerzähler auffordern. Und in den Kinderkursen werden die Kinder immer alles: Forscher, Erfinder, Erzähler, Spieler, Bühnenbauer... und Vieles mehr. Die vielen Bilder der Kinder zu einem spannenden und freudigen Theaterereignis zu machen, ist für eine Künstlerin eine tolle Aufgabe.
Vormittags geht es los mit dem "Wasser des Lebens", einem Kultur und Schule Projekt an der Wilhelm-Ophüls-Schule in Velbert-Langenberg.
Nachmittags startet der Kurs Mini-Art an der Musik- und Kunstschule, Velbert. Dieser Kurs ist offen für alle zwischen 9 und 14 Jahren. (Probe von 14.45 Uhr - 16.15 Uhr). Weitere Informationen findet man auf der Homepage der Musik- und Kunstschule, Velbert.
Morgen ist es soweit: Gleich zwei meiner Kinderkurse starten. Dann heißt es wieder übersprudelnde Fantasie, wunderbare Dynamik und herausfordernde Geschichten! Denn das Schöne am Theater ist der Perspektivwechsel, zu dem die Geschichtenerzähler auffordern. Und in den Kinderkursen werden die Kinder immer alles: Forscher, Erfinder, Erzähler, Spieler, Bühnenbauer... und Vieles mehr. Die vielen Bilder der Kinder zu einem spannenden und freudigen Theaterereignis zu machen, ist für eine Künstlerin eine tolle Aufgabe. Vormittags geht es los mit dem "Wasser des Lebens", einem Kultur und Schule Projekt an der Wilhelm-Ophüls-Schule in Velbert-Langenberg.
Nachmittags startet der Kurs Mini-Art an der Musik- und Kunstschule, Velbert. Dieser Kurs ist offen für alle zwischen 9 und 14 Jahren. (Probe von 14.45 Uhr - 16.15 Uhr). Weitere Informationen findet man auf der Homepage der Musik- und Kunstschule, Velbert.
Freitag, 23. September 2016
POETISCHE EXPERIMENTE
Der Vorhang fällt. Das Licht geht aus. Das Publikum applaudiert, ist begeistert, feiert die Aufführung. Wie schön ist das alles. Doch den Teil, der ganz zu Beginn einer Produktion kommt, nehmen die meisten nicht so bewusst wahr: Das Texte Schreiben. Ist doch das gesprochene Wort so sehr Teil unseres Alltags, dass es ganz selbstverständlich daher kommt. Insbesondere dann, wenn die Darsteller die Worte auch noch gut verkörpert haben, so dass man erst mal gar nicht auf die Idee kommt, dass ein Anderer sie geschrieben hat.
Aber gerade das ist die Kunst: Die Worte nicht nur der Figur in den Mund zu legen, sondern mit ihnen den tieferen Sinn zu transportieren, der das Publikum auch nach der Vorstellung noch diskutieren lässt.
Heute werde ich mich in der Tagung "Poetische Experimente" mal nur diesem Teil meiner Arbeit widmen. U.a. wird Kathrin Passig einen Workshop zum "Kollaborativen Schreiben" geben, auf den ich sehr neugierig bin. Denn das Schreiben mit anderen gehört für mich zu den Grundprinzipien meiner Arbeit: jeder meiner Darsteller ist auch immer Co-Autor. Ich bin sehr gespannt.
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| Foto: Birgit Saeger |
Aber gerade das ist die Kunst: Die Worte nicht nur der Figur in den Mund zu legen, sondern mit ihnen den tieferen Sinn zu transportieren, der das Publikum auch nach der Vorstellung noch diskutieren lässt.
Heute werde ich mich in der Tagung "Poetische Experimente" mal nur diesem Teil meiner Arbeit widmen. U.a. wird Kathrin Passig einen Workshop zum "Kollaborativen Schreiben" geben, auf den ich sehr neugierig bin. Denn das Schreiben mit anderen gehört für mich zu den Grundprinzipien meiner Arbeit: jeder meiner Darsteller ist auch immer Co-Autor. Ich bin sehr gespannt.
Montag, 18. Januar 2016
NEUES JAHR, NEUE HERAUSFORDERUNGEN
Das Jahr ist ganz jung und schon so spannend.
In der letzten Woche trafen sich das junge börsensemble (15- 30 Jahre) mit dem Theater "Rauhreif" (60 - 81 Jahre) in der börse in Wuppertal.
Ziel war es herauszufinden, ob beide Ensembles gemeinsam spielen können und dann zu einem gemeinsamen Thema ein Stück erschaffen können.
Unter der Anleitung von Caroline Kühnl und mir spielten alt und jung miteinander. Es wurde viel gelacht und Vieles war überraschend.
Am Ende kam heraus: wir sind neugierig aufeinander, wir wollen miteinander kreativ sein, wir wollen miteinander spielen.
Die Form möchten wir noch nicht festlegen, denn das Theater Rauhreif hat im Februar noch mal eine Wiederaufnahme zu bewältigen.
Aber das Thema steht fest "Freiheit".
Und die Neugierde aufeinander bleibt ungebrochen.
Große Freude!
(alle weiteren neuen und aktuellen Projekte finden Sie unter der Rubrik "Praxis" auf diesem Blog)
| Foto: Gerd Fierus |
In der letzten Woche trafen sich das junge börsensemble (15- 30 Jahre) mit dem Theater "Rauhreif" (60 - 81 Jahre) in der börse in Wuppertal.
Ziel war es herauszufinden, ob beide Ensembles gemeinsam spielen können und dann zu einem gemeinsamen Thema ein Stück erschaffen können.
Unter der Anleitung von Caroline Kühnl und mir spielten alt und jung miteinander. Es wurde viel gelacht und Vieles war überraschend.
Am Ende kam heraus: wir sind neugierig aufeinander, wir wollen miteinander kreativ sein, wir wollen miteinander spielen.
Die Form möchten wir noch nicht festlegen, denn das Theater Rauhreif hat im Februar noch mal eine Wiederaufnahme zu bewältigen.
Aber das Thema steht fest "Freiheit".
Und die Neugierde aufeinander bleibt ungebrochen.
Große Freude!
(alle weiteren neuen und aktuellen Projekte finden Sie unter der Rubrik "Praxis" auf diesem Blog)
Donnerstag, 31. Dezember 2015
RÜCKBLICK 2015
Schön war es. Spannend war es. Bunt war es. Voller Gefühl war es. Voller Überraschungen war es. Voller lieber, alter Bekannte war es. Es hatte also alles, was eine gute Geschichte ausmacht.
Danke an alle Beteiligten, Begleiter, Möglichmacher, Glücklichmacher und heimliche Freudeteiler.
Ich freue mich auf 2016 und wünsche allen ein gutes neues Jahr.
Schön war es. Spannend war es. Bunt war es. Voller Gefühl war es. Voller Überraschungen war es. Voller lieber, alter Bekannte war es. Es hatte also alles, was eine gute Geschichte ausmacht.
Danke an alle Beteiligten, Begleiter, Möglichmacher, Glücklichmacher und heimliche Freudeteiler.
Ich freue mich auf 2016 und wünsche allen ein gutes neues Jahr.
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| Foto: Norbert Molitor |
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| Foto: Gerd Fierus |
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| Foto: Gerd Fierus |
| Foto: Gerd Fierus |
| Foto: Gerd Fierus |
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| Foto: Wilhelm-Ophüls-Schule |
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| Foto: Wilhelm-Ophüls-Schule |
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| Foto: Lebe Liebe Deine Stadt |
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| Foto: Lebe Liebe Deine Stadt |
| Foto: Gerd Fierus |
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